Und jetzt, was tun?

Unsere Gesellschaft präsentiert sich ganz offen als Konsumgesellschaft. Sie gibt keine klare Antwort auf die Suche nach diesem schwierigen Gleichgewicht, außer: „Jeder kämpft für sich und wenn es nicht mehr geht, nehmen Sie Medikamente.“

Und dennoch, wenn man die Ohren spitzt, hört man eine Bewegung im Hintergrund, die immer lauter wird. Bereits seit mehreren Jahren ist ein immer größer werdender Teil der Bevölkerung auf der Suche nach etwas anderem. Die Vielzahl der Kurse zum Wohlbefinden, die ein wenig überall aufkommen, belegt dies. Ob nun psychologisch (Selbstwertgefühl, Meditation…) oder körperlich (Taï-Chi, Yoga…). Viele lernen dort, (wieder) genauer in sich hineinzuhorchen. Die Revolution findet zuerst vielleicht innerlich statt, aber es scheint so, als sei sie in vollem Gange.

Um sich von diesem Joch zu befreien, muss man der leisen Stimme, die da sagt „ich brauche…“ einen Platz einräumen.

Ein gewisses Bild seiner selbst, das man vielleicht aus Stolz aufrechterhielt, muss gelöscht werden. Indem Sie sich dazu verpflichten, Superwoman oder Superman zu spielen, halten Sie sich schlicht und ergreifend davon ab, Sie selbst zu sein.